Alle Wege führen zwar bekanntlich nach Rom, doch vom 5. bis 7. Juni war das Ziel der beiden Lateinanfängerkurse aus den Jahrgängen 10 und 11 nicht Rom, sondern Augusta Treverorum bzw. Trier, die älteste Stadt Deutschlands und größte Römerstadt nördlich der Alpen.

Am Freitagmorgen trafen sich 19 Schülerinnen und Schüler und drei begleitende Lehrkräfte (Herr Jagel, Frau Rosendahl und Frau Möhlmann) gut gelaunt und voller Vorfreude auf das, was sie in Trier erwartete, vor dem Hamelner Hauptbahnhof. Jupiter, der römische Göttervater und seines Zeichens Wettergott, meinte es besonders gut mit ihnen und schickte strahlenden Sonnenschein. Auch Hermes, der Gott der Reisenden, hielt seine schützende Hand über die Reisegruppe. Nach der Ankunft in der wunderschön an der Mosel gelegenen Römerstadt-Jugendherberge in Trier hieß es zunächst einmal „Leinen los!“. Eine Schiffsrundfahrt auf der Mosel sorgte für die richtige Stimmung. Anschließend kam bei einem Grillabend am Moselufer mit Salaten, Würstchen und Steaks satt auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Einige Schülerinnen suchten danach noch Abkühlung von der Hitze des Tages im nahe gelegenen Freibad, bevor es dann zur ersten Besichtigungstour in die Trierer Innenstadt ging.

Am Samstag standen eine interessante und sehr sachkundige Führung durch das antike Trier und eine GPS-Rallye auf dem Programm. Natürlich gehörten dazu ein Besuch der Porta Nigra – dem Wahrzeichen Triers schlechthin -, der Konstantin-Basilika, der Kaiserthermen und des Amphitheaters. Aber auch nicht-römische Sehenswürdigkeiten der Stadt wie Dom, Kurfürstliches Palais oder Karl-Marx-Haus wurden aufgesucht. Am Abend trafen sich die Gruppen am Lagerfeuer und übten sich im Stockbrotbacken.

Am Sonntag hieß es schon wieder Abschied nehmen. Ein letztes Mal waren die Gruppen in Trier unterwegs, um das eine oder andere Bauwerk noch einmal genauer in Augenschein zu nehmen oder den Goldschatz aus römischen Münzen und andere interessante Relikte aus der Römerzeit im Landesmuseum zu betrachten, bevor es mittags mit dem Zug wieder heimwärts ging.

Alle Beteiligten sind sich darin einig: Die Trierfahrt ist ein unvergessliches Erlebnis und hat allen viel Spaß gemacht.

 

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