‚EUnited – Europa verbindet‘ lautet das Motto der 67. Wettbewerbsrunde des Europäischen Wettbewerbs. Die Aktualität dieser Aussage wird nicht zuletzt in den letzten Tagen des Verbleibs Großbritanniens in der EU und vor dem Hintergrund der Wahrung des Friedens in Europa deutlich. Dies unterstrich auch Andreas Jungnitz, Gastgeber der Feierstunde anlässlich der Preisverleihung des Hamelner Vorwettbewerbs, in seiner Grußansprache. Passenderweise ist ‚Give Peace a Chance‘ eines der aktuellsten Themen des diesjährigen Wettbewerbs.

In den letzten Monaten haben sich Schülerinnen und Schüler bundesweit, aber eben auch Hamelner Schulen, mit den Themen des Europäischen Wettbewerbs kreativ auseinandergesetzt. Die besten zum Vorwettbewerb eingereichten Arbeiten wurden am 27. Januar an der Landesstelle, dem Schiller-Gymnasium Hameln, ausgezeichnet.

So haben beispielsweise unter anderem Diana Schreivogel und Finn Luis Lee von der Grundschule Afferde ihre Begegnung mit Pippi Langstrumpf dargestellt und Sam Martin und Robin Assenheimer von der Grundschule Rohrsen ihren Lieblingsplatz in Europa gemalt, wogegen die älteren Schülerinnen und Schüler Texte verfasst, Gedichte geschrieben, Skulpturen geformt haben. Maya Mckay und Silja Wallossek vom Albert-Einstein- Gymnasium verfassten eine Geschichte mit dem Titel ‚Ein Tag ohne Handy‘ und Chantal Haag und Joana Steding vom Schiller-Gymnasium stellten die ‚Körperkultur‘ von der Venus von Willendorf bis heute dar. Marit Heinze und Florian Zang, beide vom Albert-Einstein-Gymnasium, zeigten in einem Aufsatz das ‚Haus Europa‘. Henrik Fleige und Björn Klages vom Schiller-Gymnasium formulierten eine Rede zum Thema Streitkultur.

Diese und andere gelungene Arbeiten wurden von der Landesbeauftragten Claudia Kirsten und Michael Thomas präsentiert und durch Cord Wilhelm Kiel, stellvertretender Vorsitzender der Europa-Union Hameln, und von der VR-Bank Hameln-Stadthagen prämiert. „Die Schülerinnen und Schüler zeigen ein tolles Engagement für Europa“, so Cord Wilhelm Kiel. 

Für Europaschulen lohnt sich die Teilnahme doppelt. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich kreativ mit Europa auseinander und die Schule kann im Zertifizierungsverfahren zur Europaschule bis zu zehn Credits für die Teilnahme erhalten. Am Freitag, den 7.2.2020 endet die Frist für die Teilnahme am diesjährigen Europäischen Wettbewerb. Jetzt heißt es ‚Daumen drücken‘, denn sollten die Arbeiten auf Landesebene Preise gewinnen, besteht auch die Möglichkeit, Bundessieger zu werden und somit z.B. eine Reise nach Brüssel gewinnen zu können.

 

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