Routiniert und mit Spaß bei der Sache waren die jungen Unternehmerinnen und Unternehmer der schuleigenen Firma AlbertZ, die in der letzten Januarwoche zur Hauptversammlung aller Anteilseigner und Interessierten in die Mensa des AEG geladen hatten.

 Gut vorbereitet und souverän begrüßte Vorstandsvorsitzender Florian Zang aus Jahrgang 10 die Anwesenden und gab einen Überblick über die Tagesordnung. Zu ihrem jeweils eigenen Geschäftsbereich führten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 bis 12 dann näher aus, was die Arbeit der Schülerfirma in den Monaten ausmachte. My-Hanh, Leiterin der Verwaltungsabteilung, blickte zurück auf die Entwicklung der Geschäftsidee in Zusammenarbeit mit Unternehmensberater Klaus-Peter Wennemann, die früh darauf hinwies, dass etwas Handfestes produziert werden sollte, das mit Schule zu tun hat. Der Leiter der Produktionsabteilung, Aaron, stellte dann die verschiedenen Stifteetui- Modelle vor: ‚Jens‘, das aus alten Jeans gefertigte Upcycling-Modell oder ‚Steffi‘, ein aus Baumwollstoffen, die individuell zusammenstellbar sind, genähtes Etui, und auch eines mit laminiertem Innenstoff kann bei AlbertZ in Auftrag gegeben werden. Bestseller ist allerdings ein Modell aus rosafarbenem Plüschstoff, etwas aufwändiger in der Produktion, aber äußerst beliebt, wie Jonas, Leiter der Finanzabteilung verriet. Er stellte aktuelle Verkaufs- und Umsatzzahlen dar, verwies auf Oberbürgermeister Claudio Griese, der ebenfalls Anteilsscheineigner ist, und machte klar, dass alle Aktivitäten finanziell ohne Schulden auskämen, was die Wirtschaftspatin der Schülerfirma, Steuerberaterin Ina Schmidt, bestätigte. Felix Arnold, Alumni aus Jahrgang 10, und Karin Hänel, engagierte Lehrkraft und Kundin von AlbertZ, werden in diesem Jahr die Kasse prüfen. Dass sie noch einige Ideen in der Pipeline haben, machte Laura klar, die abschließend einen Ausblick auf das weitere Geschäftsjahr gab – ob Teilnahme am JUNIOR-Landeswettbewerb oder neue Vertriebsstrategien – die Ideen jedenfalls gehen den jungen Unternehmerinnen und Unternehmern nicht aus, bestätigt Schulpatin Anne-Kathrin Borchers.

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